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Traum

Ich habe im Traum heut Nacht geweint
Meine Tränen liefen wegen dir
langsam meine Wangen hinab
und tropften stumm auf den kalten Stein
Neben deiner Rose
die nur noch ein Schatten war
Ihre Schönheit hast du genommen
als du ginges fort
Nun liegt sie dort vertrocknet und tot
wie mein Herz was du hast gestohlen
Zurück blieb nur die kälte
Eine Leere die mich zerfrass
Wie der Gedanke an dich
Ich nehme die Rose fest in meine Hand
Spüre den Schmerz der mich durchfährt
Spüre den Schmerz der meine Seele quält
Die Dornen deiner Rose graben sich in mein Fleisch
schlagen Wunden in die Haut
Rotes Blut glizert in dieser Nacht
Mein Blut tropft hinab
landet leise neben der Träne
Die Träne die ich für dich gab
heut Nacht
8.11.07 23:59


Verbrannt

Du warst mein Licht in der Dunkelheit
Branntes hell in der Nacht
Du zogst mich an wie eine Motte
Doch habe ich mich verbrannt
Verbrannt an deinen hellen Licht
An den Licht was mir wärme versprach
Doch dann kam ein Sturm
Nahm mir dein Licht
Lies mich wieder allein
Allein in der Dunkelheit
Nur geblieben ist die Wund
Wo ich mich Verbrannt hab an dir
9.11.07 00:09


Tränenlos

Meine Tränen sind trocken
Meine Trauer ist in Innern verschlossen
Ich kann nicht mehr weinen
Weinen um dich

Wenn ich an dich denke
Ist dort ein Loch
Wo einst die Liebt wohnte
Nur eine Leere
Wo einst freude war

Ich versuche dich zu vergessen
Doch kann ich dich nur verdrängen
In die Finsternis verbannen
dort wo die EInsamkeit wohnt
9.11.07 00:10


Verloren

Ich will fühlen
Doch meine Gefühle sind taub
Ich will weinen
Dochmeine Tränen sind trocken
Ich will lieben
Doch mein Herz ist zerbrochen

So treibe ich durch den Strudel der Zeit
Auf der Suche
Auf der Suche nach dem was ich hab verloren
Was du hast mir genommen
Genommen als die Zeit dich mir nahm
Du in meinen Leben verblasstest
und nur noch Erinnerungen blieben
Erinnerungen so kalt wie die Zeit selbst
9.11.07 00:11


Narben

Mit der Klinge fahr ich langsam
meinen Unterarm hinauf.
Dann ein Schnitt, klein und flach,
und die Welt um mich blüht auf.

Schmerz schärft alle meine Sinne,
jede Faser ist gestimmt.
Und ich hör den Körper singen,
wenn der Schmerz die Last mir nimmt.

Tiefer noch ein bisschen tiefer
schneid ich in den weißen Arm.
Aus der Wunde sickert lautlos
dunkles Blut und mir wird warm.

Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön,
mein Blut zu sehen, tröstet mich.

Glück durchströmt den ganzen Körper.
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus.
Um auf diese Art zu fühlen,
nehm ich all das Leid in Kauf.

Von Subway to Sally. Die Band höre ich momentan fast nur^^
Das Blut so rot, das Blut so rein ...
Ich verletze nur die Hülle.

Alles was darunter liegt,
hab ich so tief eingeschlossen,
dass es sich mir selbst entzieht.

Das Blut so rot, das Blut so rein ...
10.11.07 01:33





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